Senna 8.3

2010

Ayrton Senna da Silva gilt unter Rennsport-Fans als einer der besten Formel-1-Fahrer aller Zeiten. Von 1984 bis zu seinem Unfalltod im Jahr 1994 in Imola fuhr der charismatische Brasilianer in der Königsklasse und errang dabei drei Weltmeistertitel. Asif Kapadia lässt in dieser Dokumentation Sennas Karriere chronologisch Revue passieren, indem er ausschließlich Archivaufnahmen zeigt. Einige seiner Weggefährten kommen aus dem Off zu Wort. Der Schwerpunkt liegt dabei vor allem auf seinem Verhältnis zum Dauerrivalen Alain Prost, mit dem sich Senna auf und neben der Rennstrecke erbitterte Duelle lieferte.

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Verloren in La Mancha 7.0

2002

Dokumentation um das groß angelegte Projekt “The Man who Killed Don Quixote”, das Terry Gilliam mit Johnny Depp in der Hauptrolle drehen wollte. “The Man who Killed Don Quixote” sollte sich um einen namens Toby Grosini, ein junger Mann aus der Werbebranche, drehen, der sich plötzlich einige hundert Jahre in die Vergangenheit versetzt wiederfindet, wo er auf Don Quixote trifft. Toby sollte schon bald unter dem Namen Sancho Panza bekannt sein. Im Sommer 2000 bereitet sich Regiegenie Terry Gilliam in Madrid auf die Dreharbeiten seines neuen Films “The Man Who Killed Don Quichotte” vor, seiner ganz persönlichen Interpretation von Cervantes’ Klassiker mit Jean Rochefort, Johnny Depp und Vanessa Paradis in den Hauptrollen. Die chaotischen Produktionsbedingungen können Gilliams Begeisterung nicht schmälern. Er hat zehn Jahre für dieses Projekt gekämpft und steht nun kurz vor der Verwirklichung seines Traums.

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Hexen 7.5

1922 Horror, Dokumentarfilm

Der Film verwischt die Grenzen zwischen Horror und dessen Dokumentation. Er beleuchtet tatsächliche bekannte Ereignisse von Hexerei und Okkultismus aus der Geschichte ebenso wie die Mythen um Satan und dessen Anbetung in Spielszenen bis hin zum Zeitpunkt seiner Entstehung (1922). Bis heute gilt "Hexen" als ein erschreckender Beitrag zur frühen Filmgeschichte und als Meisterwerk aus den Anfängen des (Horror-)Kinos.

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After Porn Ends 5.3

2012

In der Doku After Porn Ends kommen ehemalige männliche und weibliche Pornostars zu Wort. Sie erzählen, wie sie ins Business gerutscht sind, wie das Lebens als Pornostar war und vor allem wie es danach weiterging. Der gebotene Einblick reicht von einer Prostituierten, die ins Porno-Geschäft hineingeraten ist und sich umbringen wollte, bis zum Darsteller, der es sichtlich genoss mit schönen Frauen für Geld zu schlafen.

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Taxi Teheran 6.9

2015 Komödie, Dokumentarfilm

Ein Taxi bewegt sich durch die farbenfrohen, pulsierenden Straßen Teherans. Die unterschiedlichsten Menschen steigen in das Taxi ein. Als der Fahrer sie interviewt, sagen alle Passagiere offen, was sie denken. Niemand anderes als der Regisseur Jafar Panahi selbst sitzt am Steuer des Taxis. Auf dem Armaturenbrett seines mobilen Filmstudios befindet sich die Kamera. Während der heiteren und dramatischen Fahrten durch die Stadt fängt sie die Stimmung in der iranischen Gesellschaft ein.

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Cobain: Montage of Heck 7.7

2015 Dokumentarfilm, Musik

In Aberdeen, Washington, wächst der kleine Kurt auf, ein fröhliches Kind, das die Menschen für sich einnimmt. Früh zeigt sich sein enormes kreatives Potenzial, er malt, musiziert, schreibt. Von diesen Anfängen bis zu seinem unglaublichen Erfolg als Nirvana-Frontman erzählt die erste von der Familie autorisierte Dokumentation. Auch von Absturz, Selbstzweifeln, Drogen, Depression und frühem Ende. Aus erstmals zur Veröffentlichung freigegeben Kinderbildern, bislang unbekanntem Archivmaterial, Interviews mit den Eltern, Verwandten, Freunden, späteren musikalischen Weggefährten sowie seiner Witwe Courtney Love komponiert Brett Morgen ein intimes, intensives Porträt über Leben und Kunst des legendären Sängers, der sich selten den Medien gegenüber öffnete.

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Der Fall Randall Adams 7.9

1988 Krimi, Dokumentarfilm, Mystery

Im November 1976 wird der Polizist Robert W. Wood erschossen. Es gibt zwei Verdächtige: einen vorbestraften 16-jährigen und den 28-jährigen Randall Dale Adams. Letzterer wird des Mordes verurteilt und ins Gefängnis gesperrt. Regisseur Errol Morris konnte durch seine Recherchen herausfinden, dass fünf Zeugen vor Gericht falsch ausgesagt und die Polizei Beweise gefälscht hatte. Adams wurde freigelassen. Ursprünglich sollte sich die Dokumentation um den Psychiater Dr. James Grigson, Beiname Doctor Death, drehen. Fast jedem seiner wegen Mordes Angeklagten attestierte er eine Wahrscheinlichkeit von 100 %, dass dieser wieder töten werde. Nur durch einen Zufall stieß Regisseur Errol Morris auf den Fall Randall Adams.

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Jackass 2.5 5.8

2007 Komödie, Dokumentarfilm

Aus dem überschüssigen Material zum zweiten Kinofilm zusammen geschnittene Collage einschlägigen Jackass-Materials. Johnny Knoxville, Bam Margera, Steve-O und die restliche Truppe bietet die gewohnte Mischung aus sinnlosen Stunts, geschmacklosen Ekel-Ideen und Passanten-Verulkungen im Stil der versteckten Kamera.

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Der 13. 8.0

2016

Ein tiefer Einblick in das Gefängnissystem der Vereinigten Staaten von Amerika und wie es die Rassenungleichheit der Nation zeigt.

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Woodstock 7.5

1970 Historie, Dokumentarfilm, Musik

Im Sommer 1969 ist ein mehrtägiges Rock- und Folkkonzert in der amerikanischen Kleinstadt Bethel im Staat New York geplant. Durch den unerwarteten Ansturm von Besuchern sehen sich die Veranstalter gezwungen, die eigentlich kommerzielle Veranstaltung zum kostenlosen Festival zu machen, bei dem etwa 400.000 Besucher für drei Tage mit Musik, Drogen, Liebe und Regen feiern. Unter den auftretenden Musikern und Bands sind Jimi Hendrix, The Who, Ten Years After, Santana und Joan Baez.

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Koyaanisqatsi 8.0

1982 Dokumentarfilm, Musik

Der Film beginnt mit Aufnahmen von Wandmalereien und einem brennenden Gegenstand, der aber nicht zu erkennen ist. Danach beginnt die Reise von der unberührten Natur in die Hektik der modernen Grossstadt. Durch New York, Los Angeles und San Francisco hasten die Menschen, strömen die Blechlawinen, und darüber türmen sich die Gebäude. Impressionen von zerfallenen Wohnsilos folgen, Gebäude stürzen ein, alles untermalt von der betörenden und minimalistischen Musik von Philip Glass.

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Ellen DeGeneres: Relatable 7.1

2018 Komödie, Dokumentarfilm, TV-Film

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20.000 Days on Earth 7.1

2014 Drama, Dokumentarfilm, Musik

Nick Cave ist einer der erfolgreichsten Künstler unserer Zeit. Doch neben seiner Karriere als Musiker betätigt sich der Australier noch auf unzähligen weiteren Feldern der Kunst. Das Filmprojekt porträtiert die 24 Stunden des 20.000sten Tages im Leben von Cave und vermischt dabei fiktive Begebenheiten mit dokumentarischen Aufnahmen. Unter anderem unterhält sich ein Psychoanalytiker mit Cave und versucht, dessen Wesen auf den Grund zu gehen und den Akt seines künstlerischen Schaffens zu erkunden. Was bedeutet es für ein Leben, wenn man sich ununterbrochen in einem kreativen Prozess befindet? Was passiert abseits der Bühnen dieser Welt? Wie wird ein Mensch zu dem, was er ist und woraus besteht ein Leben überhaupt? Diese existenziellen Fragen diskutiert Nick Cave auch mit seinen Freunden Blixa Bargeld, Kylie Minogue und vielen weiteren und nimmt damit den Zuschauer mit auf eine ganz besondere Reise in seine Seele und Musik.

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Gimme Shelter 7.5

1970 Dokumentarfilm, Musik

Es sollte ein zweites „Woodstock“ werden: Am 6.12.1969 kamen Rock-Größen wie die Rolling Stones, Jefferson Airplane oder Ike & Tina Turner in Altamont zusammen, um vor Tausenden von Fans ein Gratis-Konzert zu geben. Doch bereits in den Anfangsstunden kommt es immer wieder zu Tumulten zwischen Fans und den als Ordnern tätigen „Hells Angels“, was beim Stones-Gig seinen traurigen Höhepunkt findet, als ein Konzertbesucher vor laufenden Kameras erstochen wird. Die Maysles-Brüder hielten die Ereignisse vom Anfang bis zum Ende fest. Ihre Aufnahmen verdeutlichen, wie es zu dieser Katastrophe kommen konnte.

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Sicko 7.4

2007

45 Millionen Menschen haben in den USA, dem reichsten Land der Welt, keine Krankenversicherung. Anlass für Michael Moore, die Situation in seinem Heimatland einmal mehr genau unter die Lupe zu nehmen, war jedoch vielmehr, daß die seit Nixon komplett privatisierte und dadurch Profit-orientierte Gesundheitsversorgung selbst für Versicherte alles andere als rosig ist. Überall auf der Welt wird es den Bürgern leichter gemacht, in den Genuss einer adäquaten Behandlung zu kommen, sogar in Guantanamo. Was Moore auf eine Idee bringt.

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Nacht und Nebel 8.2

1955 Historie, Dokumentarfilm, Kriegsfilm

Dokumentation über deutsche Konzentrationslager in Polen, die durch die Kombination aus Nachrichtenbeiträgen, Archivmaterial der Alliierten und Fotos die Grausamkeiten zu erzählen versucht.

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Triumph des Willens 7.1

1935

Über den NS-Parteitag 1934 drehte Leni Riefenstahl im Auftrag des Führers „Triumph des Willens“. Sie setzte dafür 16 Kamerateams mit über 100 Mitarbeitern ein. Aus mehr als 60 Stunden Filmmaterial entstand einer der bekanntesten und wirkungsvollsten Dokumentarfilme überhaupt. Riefenstahl hebt die Solidarität der Parteibasis zum NS-Regime durch einen vielfältigen Bilderrhythmus heraus, wofür sie die chronologische Reihenfolge der Ereignisse aufbricht. Durch spezielle Kameraeinstellungen und ungewöhnliche Schnitte werden die führenden Nationalsozialisten vor der von Albert Speer gestalteten Kulisse in eine mythische Atmosphäre gerückt. Die Ausdruckskraft von Symbolen wie dem Hakenkreuz, Flaggen und dem Reichsadler werden durch Licht- und Musikeffekte betont.

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